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Geschichte
Über die Entstehung, Ortsnamen, Wappen, Einwohner, die Mühle und den wohl bekanntesten Oberhallauer
Entstehung
Der 11. April 1526 gilt als Geburtsstunde des Dorfes Oberhallau, da an diesem Tag die Trennung von Hallau (damals noch Unterhallau) urkundlich festgehalten wurde. Davor existierten die beiden Dörfer als sogenanntes Doppeldorf, welches 1095 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Dieses Datum ist nicht gleich zu setzen mit der Entstehung. Obwohl von der Zeit zwischen 500 und 1095 keine Aufzeichnungen vorhanden sind, darf angenommen werden, dass die damals grösste Klettgauer Gemeinde schon früher gegründet wurde, sind doch kleinere Nachbarsorte wie Neunkirch (850), Löhningen (779) und Schleitheim (973) schon früher erwähnt worden. Nachgewiesen ist jedenfalls bereits eine Besiedelung zur Römerzeit.
Dadurch ist nicht genau ermittelbar, ob die Ur-Ober- und Unterhallauer einst Kelten, Römer oder Alemannen waren. Letztere werden allgemein hin angenommen, die direkten Vorfahren zu sein, da seit ihrer Landnahme im 5. Jahrhundert kein Ereignis mehr eingetreten ist, welches den natürlichen Strom der blutmässigen Vererbung unterbrochen hätte.
Die einladende Lage von Oberrhallau stützt die Ansicht, dass die beiden Dörfer ungefähr zur gleichen Zeit entstanden sind, anstatt dass, wie ebenfalls möglich, Oberhallau "nur" ein Ableger des Stammdorfes Unterhallau sein sollte.


Ortsnamen und Wappen

Die Namen frühalemannischer Siedlungen enden meist auf -ingen, -ikon, -hoten, -wil und -heim. Ausgerechnet Hallau ist in keine dieser Regel einzuordnen. So ist auch nicht bekannt, woher der Name wirklich stammt. Nach der Trennung von Unterhallau brauchte Oberhallau natürlich ein eigenes Wappen und Siegel. Dass die beiden Dörfer nicht zutiefst verstritten waren, bezeugt, dass Oberhallau von der Muttergemeinde die weisse Lilie im Wappen übernahm. Immerhin gab es zum Zeitpunkt der politischen Trennung noch gemeinsame Besitztümer wie der Lauferberger Wald bei Guntmadingen und eine noch nicht getrennte Kirchgemeinde. Dafür verzichtete Oberhallau auf die beiden Sterne und fügte den Petrusschlüssel (zum Zeichen der Petruskapelle) ein. 1949 wurden Anordnung und Farben erst definitiv festgelegt, nachdem jahrhundertelang immer wieder verschiedene Varianten auftauchten.


Einwohner

Zur Zeit zählt Oberhallau wieder gleich viele Einwohner wie 1771, nämlich rund 400. Zwischenzeitlich wuchs die Bevölkerung bis 800 (1840) an, um danach stets langsam zu schrumpfen.


Die Mühle

Einen beachtenswerten Fortschritt bedeutete der Bau der Dormühle. Vor 1608 mussten die Oberhallauer mit ihren Mühlefuhren bis Eberfingen oder Wunderklingen reisen, da man sich wegen der klettgauer Wasserarmut nicht traute, eine eigene Mühle zu bauen. Tatsächlich musste die Gemeinde auch erst den Rat zu Schaffhausen ersuchen, eine Mühle bauen zu dürfen und den Beweis erbringen, dass genügend Wasser vorhanden sei. Dies gelang ihr, und schon nach jahresfrist stand die Mühle fertig. Jahrhunderte lang diente die Mühle den Oberhallauem. Heute ist sie im Besitz der Museum und Kultur GmbH und steht unter Denkmalschutz.

Mehr zur Müli Oberhallau


Jakob Ochsner

Der wohl berühmteste Oberhallauer war wohl Jakob Ochsner. Am 10. April 1858 kam er in Oberhallau zur Welt, liess sich in jungen Jahren in Zürich zum Wagner ausbilden und wanderte in die USA aus. 1887, wieder zurück in der Schweiz, eröffnete er in Zürich eine Werkstätte für Wagenbau. Dort entstanden die ersten Spezialfahrzeuge für die städtische Verwaltung. 1902 normierte Jakob Ochsner den Kehrichtwagen und den Kehrichteimer. Der "Ochsnerkübel", seit den 1920er Jahren mit Klappdeckel, verbreitete sich über die ganze Schweiz, ehe ihn in den 1970er Jahren der Kehrichtsack verdrängte. Nach dem "System Ochsner" wird heute in vielen Städten auf der Erde der Kehricht beseitigt.


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